

Weltmeisterschaft 8 Ball 2011
Vom 21. bis 26. Februar fand in Fujairah (Vereinigte Arabische Emirate) die diesjährige Weltmeisterschaft im 8er Ball statt.
Bei etwa 20 bis 25 Grad waren auch die äußeren Bedingungen recht optimal. Gespielt wurde auf 8 Tischen der Marke Knight mit engeren Taschen auf Simonis Tuch. Aber auch bei diesem Event gab es wieder positive sowie negative Dinge zu berichten, die für Diskussionsmaterial gesorgt haben.
So verkündete man die Neureglung, daß der Weltverband WPA für dieses Turnier keine Sanktionsgebühr von 5% den Preisgeldern entzog, dafür aber jeder Teilnehmer 200.- US$ Stargeld entrichten musste, welches bei einem Gesamtpreisgeld von über 200´000.- US$ sowie 112 Teilnehmern rechnerisch 10% ergibt. Abzuwarten ist nun also, in wie fern die Spieler diesen Aufpreis rückvergütet bekommen.
Als Zweites hieß es in den Vorrunden "Abwechselndes Break auf 7 GS", während in der Endrunde dann auf 9 GS mit "Winner Break" gespielt wurde. Ein weiterer Diskussionspunkt war das "Setzen" von Spielern mit einer Wildcard. In meiner Gruppe hatte ich z.B. Mika Immonen, der aufgrund seiner Spielstärke natürlich zu setzen wäre, dies aufgrund der Wildcard allerdings nicht sein dürfte, so zumindest die Auffassung der meisten Spieler.
Mein erstes Spiel sollte gegen den Portugiesen Manuel Gama sein. Wir haben bis zum Stand von 6-6 fehlerlos gespielt, bis Manuel beim Versuch die "8" freizulegen die "Weiße" ins Mitteloch versenkte und ich die Partie knapp mit 7-6 gewinnen konnte.
Als zweites Match bekam ich dann Mika Immonen aus Finnland als Gegner. Hier konnte ich gleich in Führung gehen und nach einigen Fehlern von Mika gewann ich diese TV Begegnung mit 7-2. Dadurch war für die Endrundenphase qualifiziert. Allerdings gab es hier auch ein Novum. Die besten 8 Spieler der Vorgruppen, also jene Spieler mit den wenigsten verlorenen Spielen, bekamen in der Endrunde der letzten 64 ein Freilos. Organisatorisch sowie logistisch aus meiner Sicht ein Fehler der Planung. Glücklicherweise gab es letztendlich nur 2 Spieler mit 7 "Gegentoren" die den 8. Platz ausspielen mussten auf einen Satz bis 3. Es gab allerdings neben mir noch 10 andere Spieler, die 8 "Gegentore" auf Ihr Konto hatten. Beinahe gab es also die Situation, bei dem wir Spieler ein Turnier während der WM hätten ausspielen müssen. So aber war es Vincent Facquet aus Frankreich, der das Freilos erhielt.
In der Runde der letzten 64 hieß mein erster Gegner Mhd Abdulmohsen Alhazmi, den ich mit 9-2 besiegen konnte.
In der Runde der letzten 32 spielte ich nun gegen Ronnie Alcano von den Philippinen, der bereits an gleicher Stelle schon Vizeweltmeister geworden ist. Nach 1-0 Führung ging mein Break im 2. Spiel leer aus. Als ich das nächste Mal an den Tisch kam, stand es 1-5 gegen mich. Ein ebenfalls "trockenes" Break von Alcano brachte mich zurück und ich konnte 5 Spiele in Folge ausschiessen. Beim 6-5 fiel mir beim Break die "Weiße". Ronnie schoß dieses Spiel und das Nächste aus. Beim 7-6 hatte er dann das entscheidene Glück, als eine eigentlich deutlich verschossene Kugel durch das Berühren einer anderen Kugel doch noch das Ziel fand und er mit einem anschließenden Stoß durch die Not geboren doch noch das Spiel gewann und am Tisch blieb. Anstelle 7-7 also nun 6-8 und das Break gegen mich. Ronnie stößt an und hatte auch im letzten Spiel keine schwere Position mehr, so daß ich mich ohne Fehler, außer der einmalig versenkten "Weißen" aus dem Wettbewerb verabschieden musste.
Erwähnenswert wäre noch das nächste Spiel von Alcano gegen Darren Appleton aus England, bei dem Alcano nach einem 3-8 Rückstand und einer Aufholjagd beim Stand von 8-8 und offenem Brett die vorletzte Kugel entlang der Bande verschoß und sich nun selbst in die Wüste hätte schicken können.
Ebenso erwähnenswert die Partie der beiden Holländer Nick van den Berg und Nils Feijen im Viertelfinale, bei der Nick bereits mit 8-3 führte und beim Stand von 8-8 eine einfache Kugel verschoß, um anschließend das Spiel zu schenken.
Weltmeister wurde der Philippine Dennis Orcullo, der im Finale Niels Feijen keine Chancen ließ und mit 10-3 seinen ersten WM Titel holte. Nils besiegte zuvor im Halbfinale Darren Appleton mit 9-0 und Orcullo besiegte den Spanier David Alcaide mit 9-3. Im Spiel um Platz 3 gewann Alcaide gegen Appleton mit 9-2.
8 Ball World Championship
The 8 ball World Championship took place from 21st til the 26th of February in Fujairah, United Arabian Emirates.
20 to 25 degrees celsius made quite comfortable for the players to prepare. The venue included 8 "Knight" tables, covered with Simonis cloth. But also here we should realize some new and not always welcome new rules.
First change was the elimination of the sanction fee, which used to be 5% from the pricemoney, players had to pay. Now all players had to pay a 200.- US$ entry fee, which made it to a 10% payment now at 112 players filed and a total pricemoney of over 200´000 US$. We will wait and see how and if players will receive a payback in any case.
Also rules were changing during the tournament, which means that we had to play "alternate break" in the first rounds and "winner breaks" at the final 64 stage. Also players were discussing about the situation, that "Wildcard players" (like Mika Immonen) should not get seeded in a tournament. But this is just Pool..
My first match was against portuguese Manuel Gama. We both played a great match until 6-6, before Manuel unluckily scratched into the side pockets, so that I could win 7-6.
My second opponent was Mika Immonen. After a 1-0 lead, Mika didn´t play his best, so I won that TV match 7-2.
The organizers gave a bye to the players with the best score in the first round stages. Lucky wise there were only 2 players with the same score, who were playing for the 8th spot. Both players had 7 lost games. Lucky wise means , that there were 10 players with 8 lost games like me, and that would have cost maybe another tournament at the tournament.
At the last 64 I played Mhd Abdulmohsen Alhazmi from the Emirates. I won 9-2 to make it to the last 32.
My next opponent was Ronnie Alcano from the Philippines. After a 1-0 lead, I had a dry break. Ronnie made 5 in a row and also broke dry in the 7th rack. I made 5 in a row as well and was leading 6-5 again. My next break was a night mare. Watching the open and easy table while I scratched into the side. Instead of may leading 7-5, Ronnie now finished the table, ran also the next one and got lucky at 7-6 by missed the 7 ball along the rail, but getting kissed by the 8 ball to get into the pocket he actually wanted it. In the final rack there were no problems left and so I lost that match without missing a ball.
In his next match, Ronnie came back at a 3-8 score against english Darren Appleton to a hill-hill match, where Ronnie himself missed an makeable 2 ball at an open table.
Also a great match to watch was Nick van den Berg was playing his country man Nils Feijen, both from the Netherlands. Nils was trailing 3-8 and came back to 8 all, before Nick missed an easy 3 ball to win the match. Nils didn´t need to go back to the table, because Nick gace it away and immediately left the venue.
Dennis Orcullo from the Philippines finally won his first World title after his big 10-3 victory against Nils Feijen in the final. He beat spanish David Alcaide in the semi final 9-3, who won the Bronze medal after a 9-2 success agains Darren Appleton. Darren lost to Qrcullo 0-9 in the other semi final.
Word Champion: Dennis Orcullo / PHI
Runner Up Champion: Nils Feijen / NED
3. Place: David Alcaide / ESP
4. Place: Darren Appleton / UK
Kurzer Besuch in Frankreich
Bei der ersten Euro Tour des Jahres 2011 war der Austragungsort das französiche Sucy en brie, nahe Paris.
Gespielt wurde mal wieder 9 Ball, allerdings auch hier mal wieder mit einer geänderten Break Regelung. Angestoßen durfte diesmal nur aus der Break Box, welches bedeutet, daß die "Weiße" beim Anstoß nur zwischen den 3 mittleren Diamanten gelegt werden darf, also nicht links oder rechts an die Bande.
Nach einem Freilos und einem Sieg hieß mein Gegner Ullah Matthey aus Norwegen, der zum Einen sehr gut spielte, jedoch in den entscheidenen Situationen auch zweimal Glück haben sollte, um die Partie mit 9-7 für sich zu entscheiden.
Die anschliessende Begegnung gegen den deutschen Youngster Joshua Filler sollte nicht wesentlich anders aussehen. Ungehemmt offensiv ging er ins Spiel. Nach einem leichten Fehler meinerseits lag ich gleich mit 3-0 hinten, nachdem eine 1-9 Kombination für Filler nach meinem ersten Anstoß liegen blieb. Zunächst ausgeglichen gings zunächst weiter, bevor Joshua dann bei einigen verschoßenen Bällen das Glück des Tüchtigen auf seine Seite hatte, und die "Weiße" glücklich liegen blieb. Aus diesen Situationen konnte ich nichts mehr machen. Resultierend die 6-9 Niederlage.
Nichts desto trotz Hut ab vor diesem riesigen Talent, von dem man mit hoher Sicherheit noch viel hören wird.
Sieger dieses Turniers Ralf Souquet, der Nick van den Berg aus Holland knapp mit 9-8 besiegen konnte.
Short visit to France
Sucy en brie was the first step of this year´s Euro Tour.
This time we were playing 9 ball, race to 9 and again, we had another rule change.
Playing with the break box, which means, you can´t spot the cue ball left or right to the rail.
After receiving a bye in first round and another win, I had to play Ullah Matthey from Norway, who gave me a hard time. Playing really solid, he also had a lucky time twice, which brought me to the losers bracket with losing 7-9.
Things didn´t really change, playing youngster Joshua Filler from Germany now. Playing fearless and also profiting from my early mistake in the second rack, I saw myself trailing 0-3. The decision was done at the last quarter of this match, when Joshua missed a few balls, but always left the cue ball somewhere I couldn´t do anything from. So I lost the match 6-9.
Anyway I haven´t seen such a big talent in his age for many years. I bet we will hear a lot from this guy very soon.
Winner of this tournament was Ralf Souquet, who beat dutch Nick van den Berg from the Netherlands in a tied match 9-8.
1. Ralf Souquet / GER
2. Nick v.d. Berg / NED
3.-4. Nils Feijen / NED, Kristoffer Mindreboe / NOR
5.-8. Manuel Gama / POR, Ullah Matthey / NOR, Scott Higgins / UK, Konstantin Stepanov / RUS
Platz 5 in Portugal
Im portugiesieschen Albufeira fand der für dieses Jahr vorletzte Tour Stop der Euro Tour statt.
Aufgrund der geringen Teilnahme wurde hier in einem 128er Feld, 9 Ball auf 9 GS mit abwechselndem Break gespielt.
Nachdem ich die Vorrundenbegegnungen gewinnen konnte, mußte ich zum Einzug in die Endrunde nun gegen Darren Appleton an die Platte, der soeben die US Open gewinnen konnte.
Darren spielte sehr gut und hat ich hatte nie die Chance, ins Spiel zu finden. Eine klare 2-9 Niederlage war die Folge.
Gegen Sina Yuksel aus der Türkei konnte ich jedoch mit einem 9-6 Sieg die Runde der letzten 32 erreichen.
Hier hatte ich es als erstes gegen Manuel Gama aus Portugal zu tun. 9-6 konnte ich gewinnen.
In der Runde der letzten 16 hieß mein Gegner Denis Grabe aus Estland. Denis spielte hier wesentlich besser als noch in der Partie, die wir gegeneinander in Brandenburg bei der Euro Tour austrugen. Dementsprechend knapp mit 9-7 konnte ich aber das Match für mich entscheiden.
Nächster Gegner war Chris Melling, dem Rookie aus England, der ein sehr progressives Spiel an den Tag legt.
Nach einer 6-2 Führung ging nun alles in die andere Richtung. mein Break wollte nicht mehr wie ich es wollte und Melling spielte plötzlich Billard vom anderen Stern. Ohne noch die Möglichkeit zu bekommen, den Satz für mich zu entscheiden, musste ich mich mit 7-9 geschlagen geben.
Platz 5 also in Portugal. Für mich nicht überraschend, dass Chris Melling im Anschluß daran auch erstmalig den Euro Tour Sieg für sich verbuchen konnte. Im Finale schlug er Carlos Cabello aus Spanien, der vormals Hudji See aus Holland im Halbfinale knapp mit 9-8 schlagen konnte. Chris Melling besiegte im 2. Halbfinale zuvor Karol Skowerski aus Polen.
5th in Portugal
Albufeira, Portugal was one of the last Euro Tour events for 2010.
Due to a quite small amount of players, the format has been changed into 128 players field and a race to 9.
After winning the first matches I now had to play Darren Appleton, who recently won the prestigous US Open 9 Ball event in Chesapeake, Virgina. The winner of that match should be qualified for the last 32 knock out stage.
Darren played a great match. I never had a good chance to come into that match. No balls on my break were fallen down, so I lost my match 2-9.
But a another win against turkish player Yuksel brought myself back into the tournament and into the 32 players stage.
The first match was against Manuel Gama from Portugal. I beat him 9-6 to get into the Sweet 16.
In that round I had to face Denis Grabe from Estonia. He played much better than the match we had at the Euro Tour in Brandenburg, so it became a closed match where I finally won 9-7.
At the last 8 now, my opponent was Chris Melling from the Uk, a really progressiv player.
After leading 6-2 the match swept over totally. My work didn´t work at all anymore and Chris not just potted everything, but also played some very risky and unbelievable shots. Without having one more chance I had to congratulate him for a 9-6 vivtory.
Not even surprising me, that Chris also beat Carlos Cabello from Spain in the final after defeating Karol Skowerski from Poland in the semis. Cabello beat HUidji See from the Netherlands in the second semi final.
1. Chris Melling / UK
2. Carlos Cabello / ESP
3.-4. Huidji See / NED, Karol Skowersky / POL
5.-8. Oliver Ortmann / GER, Scott Higgins / UK, Thomas Engert / GER, Marco Vogel / GER
Nur Platz 17 in Benidorm
Die letzte Euro Tour Station dieses Jahres fand traditionell in Spanien. Allerdings hieß diesmal der Audtragungsort Benidorm, und nicht Malaga, wie sonst in den letzten Jahren.
Gespielt wurde diesmal 10 Ball, auf 8 Gewinnspiele.
Nach Vorrundensiegen gegen Santo-Sanz aus Spanien, Ericson aus Schweden sowie David Alcaide aus Spanien, musste ich mich knapp mit 7-8 gegen Karol Skowerski aus Polen unter den letzten 32 geschlagen geben.
Darren Appleton hieß der abschliessende Gewinner dieses Tour Stops, der im Finale Francisco Diaz-Pizzaro aus Spanien mit 8-6 schlagen konnte.
Im anschliessenden 8-Ball Turnier, welches ebenfalls traditionell im Anschluß an die Euro Tour am gleichen Ort veranstaltet wird, erreichte ich den 3. Platz. Hier konnte Dominic Jentsch zuschlagen und den Sieg erreichen.
Just 17th in Benidorm
The last Euro Tour stop has been played in spanish Benidorm, not in Malaga as we did all the years through before.
10 Ball was the game in a race to 8 this time.
After winnings agains spanish Santo-Sanz, swedish Ericson and also spanish David Alcaide, polish Karol Skowerski beat me in a closed match 8-7.
The winner of this event was Darren Appleton, beating Franciso Diaz-Pizzaro from Spain in the final.
In the traditional 8 ball tournament, which will be organized every year right after the Euro Tour tournament, I finished 3rd, getting beat by german Dominic Jentsch, who also won the following final.
Euro Tour Benidorm:
1. Darren Appleton / UK
2. Francisco Diaz-Pizzaro / ESP
3.-4. Sascha Andrej Tege / GER, Christian Reimering / GER
5.-8. Daryl Peach / UK, Konstantin Stepanov / RUS, Radoslav Babic / POL, Dimitr Jungo / CH
Platz 5 in Portugal
Im portugiesieschen Albufeira fand der für dieses Jahr vorletzte Tour Stop der Euro Tour statt.
Aufgrund der geringen Teilnahme wurde hier in einem 128er Feld, 9 Ball auf 9 GS mit abwechselndem Break gespielt.
Nachdem ich die Vorrundenbegegnungen gewinnen konnte, mußte ich zum Einzug in die Endrunde nun gegen Darren Appleton an die Platte, der soeben die US Open gewinnen konnte.
Darren spielte sehr gut und hat ich hatte nie die Chance, ins Spiel zu finden. Eine klare 2-9 Niederlage war die Folge.
Gegen Sina Yuksel aus der Türkei konnte ich jedoch mit einem 9-6 Sieg die Runde der letzten 32 erreichen.
Hier hatte ich es als erstes gegen Manuel Gama aus Portugal zu tun. 9-6 konnte ich gewinnen.
In der Runde der letzten 16 hieß mein Gegner Denis Grabe aus Estland. Denis spielte hier wesentlich besser als noch in der Partie, die wir gegeneinander in Brandenburg bei der Euro Tour austrugen. Dementsprechend knapp mit 9-7 konnte ich aber das Match für mich entscheiden.
Nächster Gegner war Chris Melling, dem Rookie aus England, der ein sehr progressives Spiel an den Tag legt.
Nach einer 6-2 Führung ging nun alles in die andere Richtung. mein Break wollte nicht mehr wie ich es wollte und Melling spielte plötzlich Billard vom anderen Stern. Ohne noch die Möglichkeit zu bekommen, den Satz für mich zu entscheiden, musste ich mich mit 7-9 geschlagen geben.
Platz 5 also in Portugal. Für mich nicht überraschend, dass Chris Melling im Anschluß daran auch erstmalig den Euro Tour Sieg für sich verbuchen konnte. Im Finale schlug er Carlos Cabello aus Spanien, der vormals Hudji See aus Holland im Halbfinale knapp mit 9-8 schlagen konnte. Chris Melling besiegte im 2. Halbfinale zuvor Karol Skowerski aus Polen.
5th place in Portugal
Portugese Albufeira was the second last Euro Tour stop in 2010.
Due to a small amount of players less than 128 players, the format went to race to 9, playing 9 ball rules.
After winning the early matches I had to play Darren Appleton from the UK, the current US Open 9 Ball Champion.
I never really had a chance to get into the game and also Darren was playing brilliant, so he beat me 9-2.
Playing and winning 9-6 against turkish Sina Yuksel I also made it into the last 32.
I played against local player Manuel Gama and I could beat him 9-6.
After another succes against Denis Grabe from Estland I now had to face Chris Melling from the UK. At the beginning everything went fine but after a 6-2 lead, my break didn´t work at all anymore. Chris came back into the match and from that point on I never really had a chance anymore to win that match. Some brilliant shots and some lucky ones as well presented me a 7-9 loss.
Not surprising me, that Chris after all won that Euro Tour event after beating polish Karol Skowerski in the semis and Carlos Cabello from Spain, who beat Hudji See from the Netherlands in the other semi final.
1. Chris Melling / UK
2. Carlos Cabello / ESP
3.-4. Hudji See / NED, Karol Skowerski
5.-8. Oliver Ortmann / GER, Scott Higgins / UK, Marco Vogel / GER, Thomas Engert / GER
Weltmeister im 14.1
Im amerikanischen Clifton, New jersey, konnte ich erneut den Weltmeister-Titel im 14.1 erringen. Die WM fand vom 07.-12.10.2010 statt und startete mit 8x 6er Gruppen, in der im sogenannten "Round Robin System" jeder gegen jeden bis 100 Punkte spielte.
Mit 5 Siegen konnte ich meine Gruppe gewinnen. Die ersten 3 jeder Gruppe qualifizierten sich für die nächste 32er Doppel-KO Runde, bei der die Gruppensieger ein Freilos erhielten. In der Runde der Gewinner mußte ich gegen Charlie Williams jedoch eine Niederlage einstecken, der mit einer 118er Serie die Partie bis 150 Punkte ausschoß. So hieß es also, gegen Steve Lipsky aus den USA zu bestehen, um in die KO-Runde der letzten 16 einzuziehen, bei der es bis 200 Punkte ging. Diese Partie konnte ich nach nicht besonders gutem Spiel ebenfalls für mich entscheiden.
In der KO-Runde mußte ich nach meinem Sieg gegen den Amerkianer Heidrich nun gegen Johnny Archer aus den USA ran, der sich bereits vorher mit 3x 100er Serien und der Turnierhöchstserie von 174 als Titelkandidat bewies. Langsam fand ich etwas besser ins Spiel und konnte ihn ebenfalls aus dem Turnier befördern.
Im Halbfinale stand mir anschließend Hudji See aus den Niederlanden gegenüber, gegen den ich einige Wochen zuvor noch bei den "Sweet Sixteen" des Predator Events in Manila verloren hatte und der mein Finalgegner bei der 14.1 WM von 2007 war. Ich konnte die Oberhand behalten und stand somit gegen den Vorjahreszweiten Mika Immonen aus Finnland im Finale, der im zweiten Halbfinale Thorsten Hohmann aus Deutschland besiegen konnte.
Nachdem er beim Einstiegsball die weiße Kugel ins Loch fallen ließ, konnte ich gleich mit einer 84er Serie starten. Nach einem Fehler des Finnen konnte ich mit einer 102er Serie auf 186-0 davonziehen, doch eine verschossene Kombi verhinderte einen Kantersieg. Mika schiesst 61 Bälle, bevor einen Fehler macht und mir die Chance gibt, das Spiel zu beenden. Beim Zielen auf die letzte Kugel fliegt sein Handtuch auf dem Tisch und es war geschafft. Der 3. WM Titel.
Resultierend war es ein Turnier, bei dem ich kein gutes Gefühl hatte in den ersten Tagen, natürlich auch privat bedingt. Ich konnte mich jedoch langsam aber stetig steigern, auch wenn ich mit einer Höchsterie von 102 nicht vorn landen konnte. Jedoch wurde mein Spiel langsam aber sicher konstanter, was beim 14.1 sehr wichtig ist.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mich vor und nach diesem Turnier auch moralisch unterstützt haben.
3.-4.: Hudji See (NED), Thorsten Hohmann (D)
5.-8.: Johnny Archer (USA), Charlie Williams (USA), Dave Daya (USA), Stephan Cohen (F)
Straight Pool World Championship
In Clifton, New Jersey, USA I was able to capture again the World Straight Pool title 2010. The championship took place from Oct 7th til 12th and started in a field of 8 groups with 6 players each in a Round Robin system, race to 100 points.
I won all my 5 matches at this stage. The best 3 players from each were qualified for the next 32 players double knock out stage. The winner of each group got a bye. In the winner round I lost to American Charlie Williams, who ran 118 against me to finish the match. So I had to play another American, Steve Lipsky. I could also win that match and now waiting for the last 16 knock out stage, race to 200 points.
After a win against Dan Heidrich, also American, I now had to play Johnny Archer from the USA, who became one of the favourites of this event after three runs of 100 points and the high run so far with 174 points. I was playing a bit better now and could control the match over Johnny.
In the semis I played against Hudji See from the Netherlands, my opponent from the final in 2007. I could also win that match and was in a final match of a World Championship against finnish Mika Immonen, who became the runner up from last year´s event and winner of the second semi final against german Thorsten Hohmann.
After a scratch from Mika after the opening shot I ran 82 balls. Mika missed the very first ball and I potted another 102 for a 186-0 score. After missing a makeable combination Mika made 61 balls before he missed. I ran out with 14 balls to win my third world title.
Finally I can say that I felt bad at the very beginning of the tournament. I couldn´t find my game and my mental part was down as well do to family reasons. But I could focus more on myself and got ins troke a bit better after a few days to get my game more stabil.
I would like to thank all of you who supported me before and after the tournament, not only on the pool side..
3.-4.: Hudji See (NL), Thorsten Hohmann (D)
5.-8.: Johnny Archer (USA), Charlie Williams (USA), Dave Daya (USA), Stephan Cohen (F)
Gstaad Swiss Open / Gstaad Swiss Open
China Open / China Open
Aus familiären Gründen nehme ich an beiden Turnieren nicht teil.
Due to family reasons I will not participate on both events.
World Cup of Pool
Beim diesjährigen World Cup of Pool erreichte ich mit meinem Spielpartner Ralf Souquet den 3. Platz.
32 Teams aus 31 Ländern waren am Start um den Titel in der "Robinson Mall" im philippinischen Manila. Gigantisch die Atmosphäre mitten im Einkaufszentrum, bei dem, bedingt durch die Begebenheit von 4 Stockwerken, bereits in den Vorrunden bis zu 2´500 Zuschauer vor Ort waren.
Überraschend für alle das frühe Ausscheiden der Titelverteidiger Efren Reyes und Francisco Bustamante, die als Team Philippines I gegen Indonesien verloren. Ebenso früh verlor das amerikanische Team Archer und Morris gegen Polen.
Ralf und ich haben nach soliden Leistungen gegen Hong Kong (8-4) und Russland (8-1) auch das anschliessende Spiel gegen Frankreich (9-7) gewonnen und waren somit im Halbfinale gegen den Sieger aus dem Jahre 2008 aus China (Li He-wen und Fu Jian-bo) aufgerufen.
Bereits mit 1-6 im Rückstand kämpften wir uns nach sehr gutem Spiel heran und lagen sogar 7-6 vorn. Trotzdem hat es nach etwas unglücklichem Spiel letztendlich nicht ganz gereicht und verloren mit 7-9 gegen China, die anschliessend das Finale gegen das Team Philippines II mit Dennis Orcullo und Roberto Gomez gewannen.
World Cup of Pool
3rd place for Ralf Souquet and myself in this years "World Cup of Pool", a Matchroom Double event in Manila, Philippines.
32 teams from 31 countries have been playing at "Robinson´s Mall", in the heart of Manila. Amazing atmosphere and feeling to play in front of 2500 spectators and more in a 4 levels shopping mall, packed with enthusiastic people.
Team Philippines I with Efren Reyes and Francisco Bustamante surprisingly lost in early rounds
against Indonesia as well as USA with Johnny Archer and Rodnes Morries lost their match against Poland.
Ralf and myself were playing quite solid with wins against Hong Kong (8-4), Russia (8-1) and France (9-7) before playing Team China (Li He-wen and Fu Jian-bo)in the semi final.
Trailing 1-6 we were playing very well and came back to a 7-6 lead. But a few unlucky shots and positions didn´t let us go thru and so we lost 7-9.
China also won the final against the 2nd philippines team with Dennis Orcullo and Roberto Gomez.
Euro Tour Finnland
Mehr als ein 17. Platz war bei dem nach vielen Jahren neu aufgelegten Euro Tour Stop im finnischen Vantaa / Helsinki nicht drin.
Nach Vorrundensiegen gegen Jiri Marsalo und Tuomas Riipinen aus Finnland sowie Jakob Belka konnte ich gegen einen weiteren Finnen namens Petri Makkonen in der K.-O. Runde der letzten 32 nicht viel ausrichten. Bevor ich die Chance hatte ins Spiel zu kommen, lag ich bereits mit 0-4 hinten.
Herangekämpft auf 3-4 blieb ich allerdings mit meinen Breaks ziemlich glücklos, was die Leistung meines Gegners jedoch nicht im Geringsten schmälern soll. Dieser spielte agressiv und selbstbewußt und so gut wie fehlerlos weiter und ließ mir mit 8-4 das Nachsehen.
Noch enttäuschender als die eigentliche Niederlage war der dadurch resultierende Absturz in der Rangliste der Euro Tour. Mit einem 6. Platz vor dem Turnier angereist landete ich nun auf Platz 22 nach diesem Turnier. Grund hierfür sind die zu verteidigenden Punkte aus dem Turniergewinn des Vorjahres in Holland.
Eine Diskussion über die Aussagekraft und Funktionalität der Kalkulation der Rangliste wäre meines Erachtens begrüßenswert.
In einer Neuauflage des Finales von Österreich zwischen Nick van den Berg aus den Niederlanden und dem 8 Ball Weltmeister Karl Boyes aus England konnte sich Nick für die Niederlage aus Sankt Johann revanchieren und das Finale klar für sich mit 8-1 entscheiden.
Euro Tour Finnland
17th place but not more for me.. That´s the result for me at this year´s Euro Tour Stop in Vantaa / Finnland, which was the host of a Tour Stop after a few years absence.
After victories against finnish Jiri Marsalo and Tuomas Riipinen as well as against Jakob Belka I lost my match at the last 32 knock out stage against Petri Makkonen from Finnland.
Trailing 0-4 I came back to 3-4 but my break didn´t work well that day and my opponent
beat me 8-4 after excellent play.
But most disappointing was my fall from 6th to 22nd in the ranking after this tournament. I won last years same time event in Holland and so I had to defend those points, which means
that I lost those points between 1st and 17th place.
In my opinion, it´s worth it to discuss the functionality and system of the ranking format.
Anyway, it was again dutch Nick van den Berg and UK´s Karl Boyes who played the final.
Nick this time won the final clearly 8-1.
Zurück zu den Wurzeln
Wie schon zu Beginn meiner Karriere und auch vor einigen Jahren werde ich nächste Saison erneut für den BC Oberhausen an den Start gehen und Hilfe beim Versuch leisten, den errungenden Deutschen Meister Titel zu verteidigen.
Voraussichtlich werde ich nicht bei allen Spieltagen für den Deutscher Meister zum Einsatz kommen, da ich ebenfalls für die spanische Mannschaft Sevilla in Spanien an den Start gehen werde.
Dort wurde eine neue Liga ins Leben gerufen, bei der mehrere Teams auch andere Topspieler ins Boot geholt haben.
Mehr dazu demnächst..
Back to the roots
BC Oberhausen was the team where I used to play for many years when I started my carrer. Now again I will play for the club BC Oberhausen for the coming season. The goal will be to defend their German Championship title.
Obviously I will not be playing all matches for them due to agreement with a spanish team from Seville in spain. There will be a new league coming up and also other teams were catching top players into their boats.
More info´s coming up next..
Dragon Billards 10-Ball Cup in Lingen
Vom 30.07 bis 01.08.2010 fand im Billardcafé "Time Out" in Lingen der 1. Dragon Billards 10-Ball Cup statt. Trotz zusätzlicher Sponsorengelder in Höhe von 4´400.-€ fanden leider 89 Teilnehmer den Weg in dieses schöne Billardcafé.
Nach meiner erfolgreichen Qualifikation am Samstag ging es am Sonntag weiter mit der Runde der letzten 32 im KO-System.
Nach dem Sieg gegen Jörg Uphus in der 1. Runde ging es nun gegen Stefan Nölle um den Einzug ins Viertelfinale. Wie erwartet spielte dieser auch anfangs sehr stark gegen mich auf und erst nach dem Spielstand von 1-3 fand ich langsam in mein Spiel und konnte den Satz mit 8-4 gewinnen.
Gegen René Schärf, der vielen sicher noch aus vergangenen Jahren in Berlin ein Begriff ist und schon damals einer der besten deutschen Spieler war, ging es dann weiter in der Runde der letzten 8. René spielte von Anfang an agressiv und sicher. Etwas Pech aber auch letztlich zu viele Fehler bedeuteten dann das Aus für mich mit einem 4-8 Endstand.
René konnte seine Form beibehalten und behielt auch nach seinem Sieg im Halbfinale gegen Valery Kuloyants die Oberhand im Finale gegen Jörn Kaplan mit 8-3.
Erbnisse:
1. Platz: René Schärf
2. Platz: Jörn Kaplan
3.-4. Platz: Valery Kuloyants, Dominic Jentsch
Dragon Billards 10-Ball Cup in Lingen
Even 4´400.-€ added money could not attract more than 89 players to the 1. Dragon Billards 10-Ball Cup in Lingen, one of the nicest Billiard rooms in Germany.
After qualifying on Saturday morning we started the round of the last 32 in a knock out system on Sunday morning in a race to 8.
After defeating Jörg Uphus my next match was against Stefan Nölle, one of Germany´s best rookies. As I expected, Stefan was playing solid at the beginning until 1-3. After that I was able to get into the game a bit better and Stefan played also a bit unlucky from that point on, so I won 8-4.
One of my old good friends, René Schärf, who actually grew up in Berlin, was my next oponent. He played solid and agressiv from the first ball on. I couldn´t find my game at all and so I had to go home with a 4-8 defeat.
René continued his strong performance and never gave his next oponents a chance to win the tounament. He beat Valery Kuloyants in the semis and Jörn Kaplan in the final both 8-3.
Results:
1. Place: René Schärf
2. Place: Jörn Kaplan
3.-4. Place: Valery Kuloyants, Dominic Jentsch8